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Die FREIEN WÄHLER in Oberau...

Wir sind in unseren Entscheidungen frei und unabhängig.

 

Wir sind losgelöst von Parteizwängen und Parteivorgaben.

 

Wir sind im Ort und in den Ortsvereinen vielfältig verwurzelt.

 

Wir setzen uns allein für die Interessen und Notwendigkeiten von Oberau ein

... gemeinsam für Oberau

Aktuelle Anträge der Freien Wähler Oberau

 

An

Gemeinde Oberau

Bürgermeister Imminger

Damen und Herren des Gemeinderates

Schmiedeweg 10

82496 Oberau

 

Datum 19.01.2017

Betreff: Antrag auf die Einführung einer gemeinsamen Jahreskarte für die kostenpflichtigen

Freizeiteinrichtungen von Oberau und Farchant.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Imminger,

Sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderates,

Im Rahmen der Gespräche zur interkommunalen Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden 

Farchant und Oberau hat sich die Fraktion der Freien Wähler Oberau beraten und die Möglichkeit einer, aus unserer Sicht weiteren sinnvollen Zusammenarbeit, die insbesondere den Familien der neu gebildeten Zugspitzland Region zu Gute kommen könnte, erörtert.

Die Bürger der Gemeinden Farchant und Oberau unterhalten viele Freundschaften über die Ortsgrenzen hinaus, die sich über Sportvereine oder insbesondere im Jugendalter durch einen gemeinsamen Schulbesuch auf weiterführenden Schulen bilden und bei Erwachsenen weiterhin bestehen. Gerade Familien mit kleineren Kindern pflegen daher regen Kontakt untereinander und nutzen oftmals gemeinschaftlich die verschiedenen Spielplätze und weiteren kostenfreien Freizeitangebote (Waldlehrpfad etc.) der beiden Orte.

Diese wünschenswerte Verbindung endet jedoch, sobald unsere jeweils für sich gesehen sehr attraktiven kostenpflichtigen Freizeiteinrichtungen, wie Schwimmbäder oder Skiliftanlagen, in Anspruch genommen werden. So bezieht jede Familie aus verständlichen Gründen z.B. nur die Saisonpässe des jeweils ortseigenen Schwimmbades, was Besuche im Schwimmbad der Nachbargemeinde minimiert.

Davon überzeugt, dass der Wunsch bestehen würde zwischen den verschiedenen Freizeiteinrichtungen wechseln zu können und dies den positiven Austausch der Bevölkerung insbesondere von Familien und Kindern beflügelt, beantragen wir die Einführung einer gemeinsamen Jahreskarte, welche der regionalen Bevölkerung die Nutzung der kostenpflichtigen Freizeiteinrichtungen ermöglicht.

Das Angebot der Jahreskarte sollte besonders für Familien (Familien-Jahreskarte) attraktiv gestaltet werden, so dass es möglich ist, zu einem erschwinglichen Betrag die Schwimmbäder und Skilifte der beiden Orte Nutzen zu können. Dies gilt es entsprechend zu kalkulieren.

Eine Zusammenarbeit der Gemeinden Farchant und Oberau sehen wir hier auf Grund der bereits bestehenden interkommunalen Gespräche als ersten Schritt an, halten aber eine Ausweitung auf die Nachbargemeinden Eschenlohe und Ettal ebenfalls für interessant an. Diese haben zwar keine direkt vergleichbaren Freizeiteinrichtungen, deren Bevölkerung nutzt jedoch seit Jahren auch die Einrichtungen von Farchant und Oberau und wären sicher ebenfalls an einer Integration im beschriebenen Jahreskarten-Modell interessiert. Auch eine Ausdehnung auf die weitere Gemeinden des Zugspitz- und Werdenfelserland wäre denkbar.

Über ein positives Abstimmungsergebnis würden wir uns sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Fraktion Freie Wähler Oberau

Betreff:

Antrag auf Prüfung des Realisierungspotentials von Photovoltaikanlagen auf gemeindeeigenen Gebäuden, insbesondere Prüfung einer konkreten Umsetzung auf dem Gelände der gemeindlichen Kläranlage, zur regenerativen Energiegewinnung für den Klärprozesses.

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Imminger,

Sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderates,

laut Veröffentlichung des Umweltbundesamtes (2009) zur Energieeffizienz kommunaler Kläranlagen, gehören diese zu den „richtigen Stromfressern“ die durchschnittlich für ca. 20% des Stromverbrauchs aller kommunalen Einrichtungen verantwortlich sind.

Dass unsere gemeindeeigene Kläranlage ebenfalls zu den anteilig höchsten Stromverbrauchern gehört, ist bekannt. Insbesondere die Klärtechnik aus den frühen 80ger Jahren ist dafür verantwortlich. Mit einem durchschnittlichen Jahresenergieverbrauch von 270.000 kWh der gemeindlichen Kläranlage Oberau ergeben sich so Stromkosten von mehr als 50.000€ (2016: 268.871 kWh = 50.458€) pro Jahr.

Mit der bereits beschlossenen Beauftragung einer externen Beratungsfirma zur Analyse unserer Kläranlage und der Überzeugung, dass damit die Prozesse deutlich zu optimieren sind, ist ein erster wichtiger Schritt zur Verbesserung der Energieeffizienz getan. Laut Umweltbundesamt (2009) ist durch eine effektive Analyse von Kläranlagen und einer Optimierung der Abbauschritte mit wenigen Mitteln bereits eine erhebliche Energieersparnis zu Erreichen.

In diesem Zusammenhang möchten wir anregen noch einen weiteren Schritt zu einer langfristigen Kostenreduktion und Effektivitätssteigerung zu gehen. Wie bekannt wurde 2016 beschlossen ein weiterer Materialschuppen im Bereich der Kläranlage zu errichten. Dieser wird eine Süd/West- Ausrichtung haben und würde sich damit grundsätzlich für die Montage einer Photovoltaik Anlage eignen.

In Anbetracht des hohen Energieverbrauchs der Kläranlage wäre es nach Überzeugung der Fraktion der Freien Wähler sehr wünschenswert, einen Teil der benötigten Energie regenerativ selbst zu erzeugen und damit langfristig die laufenden Kosten der Klärung zu reduzieren. 

Uns ist bewusst, dass mit einer Photovoltaikanlage in Größenordnung der Dachfläche des Neubaus nicht der gesamte Stromverbrauch der Kläranlage gedeckt werden kann, es ist aber laut Literatur davon auszugehen, dass mit ca. 150-200m² Panelfläche mindestens 10-12-% des Gesamtenergiebedarfs gedeckt werden könnte. Würde man im Zusammenhang der ohnehin angedachten Analyse noch diskontinuierliche Prozesse der Klärung auf die Zeit von verfügbarem Solarstrom legen, ist mit einem noch höheren Kosteneinsparpotential zu rechnen.

In diesem Zusammenhang beantragt die Fraktion der Freien Wähler die Prüfung der Installation einer Photovoltaikanlage auf das Dach des neu zu errichteten Geräteschuppens inkl. einer Analyse aller bestehenden Dachflächen im Kläranlagenbereich auf ein sinnvolles Erweiterungspotential.

Nach Planung und Machbarkeitsstudie soll in einer Amortisierungsrechnung festgelegt werden, ob eine Umsetzung sinnvoll ist, bzw. ggf. die positiven Umweltgesichtspunkte für eine positive Entscheidung ausreichend sind, um eine Umsetzungsentscheidung treffen zu können.

Grundsätzlich würden wir weiterführend empfehlen, sollte sich eine Mehrheit für die Prüfung des Standortes an der Kläranlange finden, in diesem Zusammenhang sämtliche gemeindlichen Dachflächen auf deren Realisierungspotential prüfen zu lassen. Die Ergebnisse aus den analysierten Flächen könnten weiterführend zu denen im Rahmen des Kläranlagenprojektes gesammelten Erfahrungen als Basis dienen, weitere Umsetzungsprojekte anzugehen, sollte sich ein positives Bild abzeichnen.

Über ein positives Abstimmungsergebnis würden wir uns sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Fraktion Freie Wähler Oberau

 

Aktuelles:

Informationen zur geplanten Verlegung der B23

Dies sind unsere gewählten Gemeinderäte bis 2020:


Der Gemeinderat setzt sich wieder aus neun CSU-, fünf FREIE WÄHLER- und zwei SPD-Kandidaten zusammen. Zusätzlich stellt die CSU den Bürgermeister. Im Gesamtergebnis haben wir FREIE WÄHLER den Mitbewerbern zwei Prozent abgenommen !!